Zwei Städte in Europa haben in dieser Woche in Sachen Umweltschutz Neuerungen angekündigt. In Paris will die Stadt Fahrräder einkaufen, um sie günstig an die Bürger zu vermieten. Die können dann für einen Euro am Tag die öffentlichen Fahrräder nutzen, allerdings nur für jeweils 30 Minuten am Stück, damit die Fahrräder auch im Verkehr bleiben und nicht in den Hinterhöfen der Pariser. Man erhofft sich eine Fahrrad-Revolution und einen Rückgang des Autoverkehrs. “The program is part of an effort by Paris mayor Bertrand Delanoë, who is aiming to reduce car traffic in the city by 40 percent by 2020.”
via Worldchanging.
In Mailand sollen Autofahrer zukünftig extra zur Kasse gebeten werden, wenn sie in die Altstadt wollen. Die Gebühr pro Tag soll 10 Euro betragen.
“Today we have approved an important measure for the protection of the environment and citizens’ health,” Mayor Letizia Moratti said.
Inwiefern diese Pläne sozialverträglich sind, steht freilich auf einem anderen Blatt. Doch fällt es nicht schwer, sich auszumalen, welchen Bevölkerungsschichten diese Gebühr weh tun wird und welchen eher nicht. Milans Fußballer zumindest werden sich davon sicher nicht abschrecken lassen.
via CO²live.
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