Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen vor allem für die Versicherungsbranche. Die Allianz hat nun gemeinsam mit dem World Wildlife Fund im Vorfeld des G8-Gipfels in Japan einen Bericht zur Bilanz der G8-Staaten veröffentlicht. Darin wird eine Reduzierung der Emissionen von 80 % bis 2050 angemahnt.
Der Bericht “G8 Climate Scorecards 2008″ wurde von der Beratungsgesellschaft Ecofys erarbeitet. Er betrachtet die drei Bereiche Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und die Entwicklung der fossilen Märkte. Laut den G8 Climate Scorecards 2008 liegt Großbritannien an der Spitze im Wettlauf gegen den Klimawandel und damit knapp vor Frankreich und Deutschland.
Das Interesse von Allianz an der Problematik ist naheliegend. Als Finanzdienstleister und einer der größten Versicherer ist man schneller und direkter als viele andere Akteure von negativen Folgen des Klimawandels betroffen. In der Pressemeldung zum Bericht heißt es:
“Die Allianz als internationaler Finanzdienstleister unterstützt die Studie, um die Auswirkungen des Klimawandels besser zu verstehen. Das gilt insbesondere für ein sich wandelndes Anlage- und Regulierungsumfeld sowie die Möglichkeiten neuer Produktentwicklungen in den Märkten. (…)”
Dr. Joachim Faber, Vorstandsmitglied der Allianz SE, sagt: “Der Klimaschutz bietet große Chancen im Bereich der “sauberen Technologien”. Die Allianz sieht hier ein erhebliches Potenzial für neue Kapitalanlagen, Wachstum und zusätzliche Arbeitsplätze. Um das Potenzial auch wirklich auszuschöpfen, ist ein globaler Markt für Emissionsrechte besonders wichtig.”
via Carbon Based, danke.
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