Wir sprechen über Umweltschutz während wir zu Abend essen und dabei Köstlichkeiten aus aller Welt – Tomaten aus den Niederlanden, Paprika aus Nordafrika und aus Südamerika – zu uns nehmen. Der Transport des Obsts und Gemüses, welches täglich auf unseren Tischen landet, erzeugt Unmengen an CO2 und verbraucht Ressourcen, die man hätte sinnvoller verwenden können. Gerade jetzt zur Grünen Woche kam das Thema auf, nur noch 1x pro Woche Fleisch zu essen, da bei der Zucht von Kühen und Produktion des Fleisches zu viele Ressourcen verschlungen werden und (insbesondere) das von Kühen ausgestoßene Methangas umweltschädigend ist.
Umwelt –und Klimaschutz beginnt auch bereits im eigenen Garten. Ein schöner Garten kann auch praktisch sein. Der Beitrag, den man zum Umweltschutz leistet, scheint klein, doch es ist Umweltschutz, von dem alle profitieren. Letztlich vor allem wir als eigene Erzeuger und direkter Verbraucher. Mit ein wenig Mühe, Fingerspitzengefühl und Geduld lassen sich im eigenen Obst, Gemüse und Kräutergarten genug frische Lebensmittel anbauen, sodass man während des Großteil des Jahres auf Obst und Gemüse aus dem Handel verzichten könnte – unter der Voraussetzung, dass man selbst einen eigenen Garten oder Schrebergarten besitzt und aktiv bewirtschaften kann.
Auch mit einem Kleingarten kann man bereits einen großen Bedarf an Obst und Gemüse abdecken. Zudem schafft man Lebensräume für heimische Tiere wie Vögel z.B. mit dem Nistkasten, Igel und Insekten. Wird das Gärtnern rein nachhaltig und biologisch betrieben, d.h. beispielsweise ohne den Einsatz von Chemie im Garten oder der Verzicht auf exotische Gartenmöbel aus Teakholz, dann kann davon ausgegangen werden, dass dies einen echten Mehrwert zum Umwelt –und Klimaschutz leistet.
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